9. Eine Stadt aus Glas und Stahl |
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Eine gelbschwarze Schlange ringelte sich einschmeichelnd um die Beine von Aurora. Na, werden esssss deine Menschlinge schaffen ! fragte sie bissig. Du hättessst essss lieber unsss Schlangen überlasssssen sollen, den Schlüssssel zu finden ! Nein, Enzyklopia, das wäre nicht gegangen und du weißt es genau! Die Natur wurde von Menschenhand zerstört und muß auch durch die Hand der Menschen wieder gerettet werden, denn sonst ist sie verloren! Aurora blickte streng auf die Schlange nieder, die sich daraufhin lieber kleinlaut davonmachte. Die Kinder schaffen es,murmelte Aurora vor sich hin und schloss wie so oft in dieser Zeit die Augen um zu Sehen. Mirko und Jana hatten anscheinend einen Ausgang aus der Höhle gefunden und befanden sich jetzt am Ende eines Bergwerksschachtes. Sie versteckten sich rasch vor den Bergwerksleuten auf einer Lore und wurden mit dieser in den Güterzugwaggon geladen . Es dauerte nicht lange und der Zug fuhr mit lautem Pfeifen und Getöse in Richtung Stadt davon. Nach einer Weile konnten sie das Blitzen und Blinken der Glasfassaden sehen und die riesige Kuppel des Glaspalastes. Wie ein monströser Ball lag dieser inmitten der Hochhäuser und Straßenzüge. Der Anblick war gigantisch. Im Bahnhof angekommen schmuggelten sie sich weiter zu Janas Haus, mussten jedoch entstezt feststellen , daß die Mutter wohl gewaltsam entführt worden war. Traurig und wütend wußte Jana eines ganz sicher , dafür war nur der Chef der Getränkefirma Elementy, dieser ekelhafte Rafki Gröwan, zuständig, bei dem auch schon ihr Vater gearbeitet hatte und der bei einem tragischen Unglück im Labor ums Leben kam. Der Schlüssel musste warten, denn es war wichtiger, die Mutter zu finden und zu befreien . Wo hielt Rafki sie versteckt? Es gab nur zwei Möglichkeiten. Entweder in der Fabrik oder im Glaskuppelpalast! Nach langen Nachdenken entschlossen sie sich, zuerst in der Fabrik zu suchen . Vielleicht fanden sie dort auch Hinweise auf den Schlüssel! |
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