17. Das Schloß zum Anfang aller Dinge

Das Licht der heiligen Halle strahlte in einem warmen leuchtenden Glanz. Die Kinder waren erschöpft und nachdem sie weiter nach einem Schloss gesucht und nichts gefunden hatten, gaben sie vorerst auf. Sie schliefen auf dem Boden ein und hatten beide einen seltsamen Traum. Eine dunkle, doch unendlich warme Stimme sprach zu ihnen: “Der Stein ist der Schlüssel, aber die größte Macht tragt ihr in euren Herzen! Öffnet euer Herz und findet das Schloss!“

Nachdem sie wieder aufgewacht waren, dachten sie über diese Stimme und die Bedeutung der Worte nach. Jana fand die Lösung als Erste.

Sie selber waren das Schloß! Ihre Liebe, ihr Mut und ihr Wunsch, die Natur und alles darin zu retten, Rafki zu stoppen, daß alles zusammen war unendlich wichtig. Diese Eigenschaften waren der fehlende Baustein im Schöpfungsplan, denn wie sollte etwas genial Geschaffenes existieren, wenn es immer wieder zerstört wurde. Wie durch eine andere Person geleitet, begaben sie sich in die Mitte der Halle, in den Kreuzpunkt aller Lichter und Farben dieser Welt, knieten nieder und hielten zusammen den Stein ins ewige Licht.

In diesem Moment umgab Mirko und Jana ein Leuchten, wie sie es noch nie gesehen hatten. Ein Tornado wirbelte alles um sie herum, während sie völlig unberührt mit geschlossenen Augen das Licht in sich aufnahmen. Als sie die Augen öffneten, schwebten sie durch die Luft und sahen mit Erstaunen, wie die Welt sich veränderte. Überall sprossen und keimten Pflanzen und viele Tiere kamen aus ihren Verstecken. Nach und nach schlossen sich ihnen Tausende von Vögeln an und sie flogen gemeinsam zur gläsernen Stadt.

Rafki wußte was ihm bevorstand, denn er hatte es in den Zauberspiegel gesehen. Nur der Stein hätte noch etwas ändern können. Er blickte aus der Glaskuppel auf seine halb abgebrannte Stadt und wartete. Als die Kinder mit den Vögeln über den Glaskuppelpalast flogen, verfiel dieser zu einem großen Haufen Staub und versteinerte sofort. Nur die Konturen eines entsetzten Gesichtes und eine Hand konnte man oben auf dem Berg noch erkennen und sie dienten den Menschen fortan als Warnung.

Aurora lehnte sich glücklich und zufrieden in ihrem Baumsessel zurück. Ein neuer Anfang war getan. Vielleicht würde ihr Einfluß nun auf Erden wieder steigen und sie konnte den Menschen ein Beispiel im Umgang mit allem Lebenden sein? Wer weiß!

Die Welt erblühte neu und die Menschen bekamen eine zweite Chance, die Natur zu hüten und zu achten. Werden sie diese auch in Zukunft nützen?

.. Rätsel dieser Geschichte lösen?

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