15. Der Weg zum heiligen Berg |
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Mit einem Flimmern zerteilte sich die Luft um sie herum und Jana und Mirko standen plötzlich in einem dichten Wald. Trotzdem die Bäume krank und von einem weißen Pilz befallen waren, schirmten die noch dichten Äste jedes Sonnenlicht ab. Dunkel und unheimlich lag nun ein schmaler Waldweg vor ihnen und sie waren froh über ihren Führer, eine schöne, stolze Taube mit weißem Gefieder, namens Elisa. Diese führte die Kinder den ganzen Tag durch den Wald, bis sie vor Erschöpfung am Abend mitten zwischen Tannen und Buchen in einen tiefen Schlaf sanken. Gespenstische Dinge geschehen nachts in einem Wald, der einer Legende nach früher von Zauberern und Hexen bewohnt war. Doch die Kinder hatten aufmerksame Bewacher und somit passierte ihnen nichts. Frisch und ausgeruht, durch die Tiere des Waldes mit Essen versorgt, machten sie sich gestärkt wieder auf den Weg. Als der Wald lichter wurde, spürten sie, daß sie beobachtet wurden. Endlich am Waldrand angekommen, sahen sie den heiligen Berg. Sie waren nur noch durch eine Wiese von ihrem Ziel getrennt, als sie den riesigen Vogel in der Luft bemerkten. Wieder eine von Rafkis Kreaturen! Er bestand völlig aus Glas und Stahl und glitzerte in der Sonne gefährlich. Schnell folgten sie der Taube auf die Wiese hinaus, Richtung Berg, in der Hoffnung schneller zu sein, als der Vogel, doch der flog eine Attacke nach der anderen auf sie. Die Taube versuchte mutig, das Monstrum von den Kindern abzulenken, verletzte sich aber schwer bei diesem Kampf. Hinter einem Felsen versteckt nutzten die beiden die Gelegenheit, den Vogel mit Steinwürfen vom Himmel zu holen, doch trotz kaputter Stellen an den Flügeln setzte der seine Angriffe fort. Aurora, die alles beobachtet hatte, krümmte sich vor Schreck. Elisa, rief sie die Taube, steh auf! Du mußt ihnen helfen! Sie sprach ein paar fremdartige Worte und die Taube schlug die Augen auf. Der Glasvogel fuhr seine messerscharfen Krallen aus und hätte Jana fast erwischt. In letzter Minute erreichte sie die Rettung durch die Taube, die ihre letzten Kräfte sammelte und sich zum Erstaunen der Kinder in einen weißen Adler verwandelte. Sie holte den Glasvogel vom Himmel und fand selber dabei den Tod. Traurig und deprimiert machten sich Mirko und Jana auf die Suche nach dem Geheimgang in den Berg, den sie auch bald darauf fanden. Aber was war das? Der Eingang war mit einem dicken ,großen Spinnennetz verschlossen. Eine riesige, schwarze Spinne kam aus der Ecke gekrochen und Jana überkam der Ekel. Hier würde sie niemals durchgehen. Aber blieb ihnen eine andere Wahl? |
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