12. Die Befreiung |
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Mit dem glücklichen Gefühl, Rafki Gröwan gerade noch entwischt zu sein und mit der Angst im Nacken, von seinen Wachen verfolgt zu werden, sprang Mirko schnell wieder in den Fahrstuhl und drückte den untersten Knopf. Trotz der Aufregung mußte er ein bißchen lachen, denn die Spiegel hatten ihm fast alles verraten. Schade nur, das Rafki dazwischen geplatzt ist, sonst hätte er vielleicht noch mehr über den Schlüssel erfahren können. Doch er war schon froh zu wissen , wie er Jana am schnellsten herausholen konnte . Liebevoll strich er über den Stein und steckte ihn zurück in die Hosentasche. Halt, was war denn das? Er zog eine zarte, blaue Glockenblume hervor, die schon leicht verknickt war. Ach ja, die Wunschblume von Aurora. Die hatte er fast vergessen! Doch wie sie funktionierte, hatte er gar nicht mehr gefragt, als sie ihm gegeben wurde, denn der Besuch im Blumental hatte ihn zu sehr verblüfft und alles war so furchtbar schnell gegangen. Man wird sehen, dachte er bei sich, verließ den Fahrstuhl und trat im Keller vorsichtig auf den Gang. Nachdem er den, durch die Spiegel bekannten Sicherungskasten, gefunden hatte, legte er alle Schalter um und sofort war es stockfinster. Die Wachen rannten tatsächlich nach oben, um zu hören, was passiert war. Diese Gelegenheit benutzte Mirko und öffnete durch die Magie des Steines die Tür zu Janas Gefängnis. Auch die anderen Menschen konnte er mit der Kraft des Steines befreien. Jana nahm ihre Mutter glücklich in die Arme und als die schnellen Schritte der Wachen zu hören waren, flüchteten alle gemeinsam. Im Kugelhagel der Gewehre kamen alle wie durch ein Wunder unverletzt zu einer großen Fabrikhalle. Ihre einzige Chance war der Ausgang auf der anderen Seite. Geduckt und unter starkem Beschuss liefen sie um die Maschinen herum auf diesen zu, als einige Maschinen von Gewehrkugeln getroffen, plötzlich Feuer fingen und explodierten. In Sekundenschnelle stand alles in Flammen und der einzige Fluchtweg war durch das Feuer versperrt. In völliger Verzweiflung fiel Mirko die Wunschblume ein und holte sie aus der Tasche. Hilf uns! Hol uns hier raus, Aurora! waren seine letzten Worte, bevor sich in einem gewaltigen Orkan alles um ihn herum aufzulösen schien. |
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